Hernien OP

Eine Hernie ist ein Bruch oder Lücke im Gewebe. Sie können angeboren oder erworben sein. Durch die Bruchpforte können Gewebe oder Organe vorfallen oder inkarzerieren. In dem Fall kann eine Hernie zum Notfall werden.

Wir bieten in der Praxis die Versorgung von Umbilical- (Nabel), Inguinal-(Leiste), Perineal- (Damm), Diaphragma- (Zwerchfell), Abdominal- (Bauch) und Peritoneoperikardiale (Verbindung zwischen Zwerchfell und Herzbeutel) Hernien an. Die Versorgung erfolgt in Vollnarkose. Die Hernie wird dargestellt, das vorgefallene Gewebe zurückverlagert und die Bruchpfote mit speziellen Methoden verschlossen.

Die Perinealhernie kommt meistens bei älteren, unkastrierten Rüden vor.  Abhängig von der Ausprägung wird eine entsprechende Versorgungsmethode angewandt. Meistens wird durch eine Rekonstruktion der Beckenbodenmuskulatur die Bruchpforte wieder verschlossen. Falls dieses nicht möglich ist, kann ein Teil der Muskulatur vom Oberschenkel oder spezielle Netzte eingebaut werden. Die Perinealhernie ist meisten Hormonabhängig. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Tiere vor oder spätestens im Zuge der chirurgischen Versorgung, zu kastrieren.